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Wer nicht nur im Eiltempo den Als
Fjord durchfährt. Der findet ein verschnörkeltes Fahrwasser vor, in
dem sich einige ruhige und geschützte Ankerplätze befinden. Ein ganz
besonderer Platz ist die Dyvig und die Mjels Vig. Das sind zwei
Süßwasserseen die auf natürliche Art eine Verbindung zum Fahrwasser
haben. Man findet sie, wenn man im nördlichen Teil des Als Fjordes
nach Osten in die Stegsvig fährt. Die
Anfahrt
ist etwas schwierig, weil man die Durchfahrt erst sehr spät
erkennt. Als erstes ist es gut die weißen Häuser eines Bauernhofes
anzusteuern, die man dann etwa eine Kabellänge an Stb lässt.
Gleichzeitig erscheint voraus die schmale, ca. 3,50 Meter tiefe
Durchfahrt, die mit rot-grünen Stangen bezeichnet ist . Danach
steuert man auf das rote Dach des Dyvig Kros zu. An Stb geht das
Fahrwasser in die Mjels Vig.
Wir sind dort auf Erkundungsfahrt
mit dem Schlauchboot gewesen, und fanden es fast noch schöner wie
die Dyvig. Aber es scheint dort doch sehr flach zu sein, und mit
Booten die mehr als 1,50 m Tiefgang haben sollte man sich gut
auskennen wenn man dort vor Anker gehen will.
Wenn man in die Dyvig weiter fährt kommt am rechten Ufer eine
kleine Marina an der es auch einige Gastliegeplätze gibt. Gegenüber
befindet sich die alte Anlegebrücke von Nordborg, wo auch einige
Gastliegeplätze eingerichtet sind, und der Dyvig Kro. Der Kro hat
einen sehr guten Ruf als Speiselokal, nur leider war er noch
geschlossen bei unserem Besuch im Mai. Ganz hinten am ende der Bucht
ist ein kleiner Kaufmannsladen, für den es auch einen kleinen
Holzsteg gibt wo man mit dem Beiboot Anlegen kann. Aber VORSICHT!!
Dieser Steg ist an der Wasserseite als Schwimmsteg mit nur kleinen
Kanistern versehen. Bei meinem Versuch den Steg zu betreten gab er
soweit nach, das er fast ins Wasser eintauchte. Ich das
Gleichgewicht verlor, und mich im Wasser unter meinem Bootsmann und
dem Gekentertem S chlauchboot
wieder fand. Unser Außenborder hatte wenig Verständnis für diese
Aktion und versagte sein Dienst. Wir mussten also selbst
zurückpaddeln zum Ankerplatz. Unsern Ankerplatz hatten wir westlich
vom Kro in Lee einer Anhöhe gewählt. Bei 3 m
Wassertiefe in sehr schlammigen Grund haben wir vermurrt um sicher
zu sein nicht zu weit zu schwojen bei Drehenden Wind. Die Dyvig ist
sogar für große Traditionschiffe zum Ankern gut geeignet. Wir sind
uns an Bord alle einig gewesen. Dies ist ein wirklich
empfehlenswerter Ankerplatz. Selbst bei Starkwinden findet man hier
Schutz.

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